Aktuelles

5. Hygieneplan

Wattenbek, den 01.05.2020, aktualisiert 08.06.2020, am 05.08.2020, am 19.08.2020, am 24.08.2020 und am 03.09.2020

Neue Textstellen sind unterstrichen.

Hygieneplan während der Corona-Pandemie

INHALT

  • Besucher
  • Persönliche Hygiene 
  • Raumhygiene: Klassenräume, Fachräume, Verwaltungsräume, Lehrerzimmer und Flure u. s. w.
  • Hygiene im Sanitärbereich       
  • Infektionsschutz in den Pausen
  • Infektionsschutz im Präsenzangebot
  • Infektionsschutz beim Sportunterricht
  • Infektionsschutz beim schulischen Mittagessen und bei der Trinkwasserversorgung
  • Infektionsschutz im Sekretariat/Konrektorat
  • Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren

COVID-19- Krankheitsverlauf

  1. Wegeführung
  2. Konferenzen und Versammlungen
  3. Meldepflicht

Anlagen

VORBEMERKUNG

Alle Schulen in Schleswig-Holstein verfügen nach § 36 i.V.m. § 33 Infektionsschutzgesetz (IfSG) über einen schulischen Hygieneplan, in dem die wichtigsten Eckpunkte nach dem Infektionsschutzgesetz geregelt sind, um durch ein hygienisches Umfeld zur Gesundheit der Schülerinnen und Schüler und aller an Schule Beteiligten beizutragen.

Schulleitungen sowie Lehrkräfte und alle weiteren Mitglieder im Team der Landschule an der Eider (Schulsozialarbeit, Schulassistenz, Leiterinnen der Eiderkinder und ihre Teams, Schulsekretärin sowie Hausmeister und sein Reinigungsteam) gehen dabei mit gutem Beispiel voran und sorgen zugleich dafür, dass die Schülerinnen und Schüler die Hygienehinweise ernst nehmen und umsetzen.

Das gesamte Team der LadE, alle Schülerinnen und Schüler sowie alle weiteren regelmäßig an den Schulen arbeitenden Personen sind darüber hinaus gehalten, sorgfältig die Hygienehinweise der Gesundheitsbehörden bzw. des Robert Koch-Instituts zu beachten.

Über die Hygienemaßnahmen werden das Team der LadE, die Schülerinnen und Schüler sowie die Erziehungsberechtigten auf jeweils geeignete Weise unterrichtet.

Zuständig: Die Schulleitung

LadE ist die Abkürzung für Landschule an der Eider

 Konkretisierung an der LadEAnlagen/Links
VeröffentlichungLadE-Corona-Hygieneplan wird auf der LadE-Homepage veröffentlicht und geht per Mail an das Team der LadE 
Belehrung der SuSZu Beginn des Präsenzangebots der Schulöffnung ab 08.06.2020 und am ersten Tag nach den Sommerferien (später kommende Schüler und Schülerinnen werden nachinformiert) erfolgt eine Belehrung durch die Klassen-/Fachlehrkräfte über die Hygienemaßnahmen der Schule. Anwesenheitsliste und Klassenbucheintrag dokumentieren die erfolgte Belehrung.  Anlage 1 Anlage 2 Neue Anlage folgt Mail an das Team vom 01.05.202008.06.2020 und am 05.08.2020
Belehrung der LK, bzw. des gesamten Teams der LadEMit Aufnahme des Präsenzangebots und fortlaufend werden die LK, bzw. das Team, durch einen ständig aktualisierten LadE- Corona-Hygieneplan und zusätzliche Informationen zu operativen Abläufen informiert. (Dies erfolgt meist per Mail; diese sind täglich zu lesen) 

0.         BESUCHER:

Im „Erlass von Allgemeinverfügungen zum Verbot und zur Beschränkung von Kontakten in besonderen öffentlichen Bereichen“ vom 05. Juni 2020 findet sich folgender Text:

II. Schule, Bildung

1. Allgemeinbildende Schulen, Förderzentren, berufsbildende Schulen, Ergänzungs- und Ersatzschulen sowie Schulen und Einrichtungen der dänischen Minderheit dürfen betreten werden. Dabei sind Kontakte auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken.

2. Kontaktbeschränkungen in den Einrichtungen gem. Nr.1 erfordern grundsätzlich die Beachtung des Mindestabstands von 1,50 m. In den Jahrgangsstufen 1 bis 4 kann innerhalb einer Kohorte der Mindestabstand unter den Schülerinnen und Schülern auch unterschritten werden. Eine Kohorte entspricht im Regelfall einem Klassenverband oder einer Gruppe im Rahmen der Ganztagsbetreuung. Die Lehrkräfte sollen einen Mindestabstand von 1,50 m zu den Schülerinnen und Schülern weiterhin einhalten.

Alle Besucher haben auf dem gesamten Schulgelände – innen und außen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Besucher dürfen nun wieder die Schulen betreten. Diese Personen haben sich umgehend im Sekretariat anzumelden und ihre Anwesenheit zu dokumentieren. Hierfür liegen Formulare mit Datenschutzerläuterungen im Sekretariat bereit. Im Sekretariat tragen die Besucher ihr Anliegen vor. Dies gilt auch für Eltern. Die Klassenräume dürfen nicht von Eltern betreten werden – außer es wurde ein Termin mit einer Lehrkraft oder der Schulsozialarbeiterin vereinbart. Die Eltern warten dann im Eingangsbereich des Hauptgebäudes in Wattenbek bis sie von der Lehrkraft abgeholt werden. In Brügge warten die Eltern bitte vor dem Schulgebäude auf die Lehrkraft.

1.         PERSÖNLICHE HYGIENE:

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Diese erfolgt vor allem direkt über die Schleimhäute der Atemwege. Darüber hinaus ist eine Übertragung auch indirekt über kontaminierte Hände möglich, wenn sie mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Generell nimmt die Infektiosität von Coronaviren auf unbelebten Oberflächen in Abhängigkeit von Material und Umweltbedingungen wie Temperatur und Feuchtigkeit vergleichsweise rasch ab. Es gibt bisher keine Nachweise für eine Übertragung durch Oberflächen im öffentlichen Bereich. Für einen wirkungsvollen Infektionsschutz sind vor allem folgende Maßnahmen zu beachten:

Wichtigste Maßnahmen

  • Bei Krankheitszeichen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemproblemen, Verlust Geschmacks-/Geruchssinn, Halsschmerzen, Gliederschmerzen) auf jeden Fall zu Hause bleiben.
  • Mindestens 1,50 m Abstand zu anderen Personen halten, außer ab 08.06.2020 10.08.2020 zwischen den Schülern und Schülerinnen in Klassenräumen einer Kohorte; im Treppenhaus, auf dem Schulhof und dem Sportplatz ist zwischen verschiedenen Kohorten 1,50 m Abstand zu halten.
  • Körperkontakte zwischen Schülern und Schülerinnen sind zu vermeiden.
  • Mit den Händen nicht in das Gesicht fassen, insbesondere die Schleimhäute nicht berühren, d.h. nicht an Mund, Augen und Nase fassen.
  • Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln. 
  • Gründliche Handhygiene (z. B. nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen; nach Kontakten mit öffentlichen Gegenständen; vor und nach dem Essen; vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen einer Schutzmaske, nach dem Toiletten-Gang) durch
    • Händewaschen mit Seife für 30 Sekunden (siehe auch

https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/) und/oder

  • Händedesinfektion: Desinfektionsmittel muss in ausreichender Menge in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände einmassiert werden. Dabei ist auf die vollständige Benetzung der Hände zu achten (siehe auch www.aktionsauberehaende.de).
  • Öffentliche Gegenstände wie Türklinken möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. ist der Ellenbogen zu benutzen.
  • Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.
  • Mund-Nasen-Schutz: Durch das Tragen von Mund-Nasen-Schutz (MNS, medizinische OP-Maske) oder einer textilen Barriere (Mund-Nasen-Bedeckung MNB, community mask oder Behelfsmaske) können Tröpfchen, die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz).

Grundsätzlich empfiehlt sich das Tragen überall dort, wo der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann es eng wird. Dies darf aber nicht dazu führen, dass der Abstand unnötigerweise verringert wird. Im Unterricht ist das Tragen bei gewährleistetem Sicherheitsabstand nicht erforderlich. Trotz MNS oder MNB sind die gängigen Hygienevorschriften, insbesondere die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, zwingend weiterhin einzuhalten. Auf dem gesamten Schulgelände muss ab 24.08.2020 von allen dort anwesenden Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, außer die Schüler und Schülerinnen befinden sich in ihrer eigenen Kohorte und es ist sichergestellt, dass sie sich den anderen Kindern nicht mehr als 1,5m annähern.

§ 12 Schulen und Hochschulen

(1) Auf dem Gelände von Schulen im Anwendungsbereich des Schulgesetzes ist im Zusammenhang mit schulischen Veranstaltungen eine Mund-Nasen-Bedeckung nach Maßgabe von § 2 Absatz 5 zu tragen. Dies gilt auch für Schülerinnen und Schüler vor Vollendung des sechsten Lebensjahres. Ausgenommen von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sind

  1. Schülerinnen und Schüler innerhalb des Unterrichtsraumes, wenn keine anderen Personen mit Ausnahme von Schülerinnen und Schülern derselben Kohorte und von an der Schule tätigen Personen anwesend sind;
  2. Schülerinnen und Schüler in den ihrer Kohorte zugewiesenen Bereichen des Schulhofs oder der Mensa, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Meter zu Personen außerhalb der eigenen Kohorte eingehalten wird;
  3. Schülerinnen und Schüler beim Sportunterricht;
  4. an Schulen tätige Personen, soweit sie ihren konkreten Tätigkeitsort erreicht haben und die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen sichergestellt ist.

Bei schulischen Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes haben Schülerinnen und Schüler sowie die sie begleitenden Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung nach Maßgabe von § 2 Absatz 5 zu tragen, soweit sie nicht Sport ausüben oder einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu Personen außerhalb der eigenen aus den Schülerinnen und Schülern bestehenden Kohorte einhalten. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt auch für Schülerinnen und Schüler vor Vollendung des sechsten Lebensjahres.

(2) Auf Schulwegen zwischen Bus- oder Bahnhaltestellen und der Schule haben Schülerinnen und Schüler eine Mund-Nasen-Bedeckung nach Maßgabe von § 2 Absatz 5 zu tragen. Dies gilt auch für Schülerinnen und Schüler vor Vollendung des sechsten Lebensjahres. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nicht, soweit zu Schülerinnen und Schülern außerhalb der eigenen Kohorte und des eigenen Haushalts ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.

(3) Die Ermächtigung der Landesregierung zum Erlass von Verordnungen nach § 32 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes wird auf das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur übertragen, soweit der Schulbetrieb, der Schulweg sowie staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen nach § 1 Absatz 1 des Hochschulgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 5. Februar 2016 (GVOBl. Schl.-H. S. 39), zuletzt geändert durch Artikel 16 des Gesetzes vom 8. Mai 2020 (GVOBl. Schl.-H. S. 220), betroffen sind. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur kann bereichsspezifische Empfehlungen und Hinweise erteilen.

  • Die Maske sollte nach dem Abnehmen in einem Behältnis verwahrt werden, das nachträgliche Kontaktmöglichkeiten ausschließt. Keine Maske sollte wiederverwendet werden, ohne dass sie gewaschen oder im Backofen 30 Min. bei 70 Grad (Achtung – Brandgefahr – genau beobachten!) erhitzt wurde.
  • Masken sollten auch bei Durchfeuchtung oder Verschmutzung gewechselt werden. Waschen bei mindestens 60 Grad und anschließend trocknen lassen.

Die Beschaffung und Pflege von MNS oder MNB liegt jeweils individuell in der Verantwortung von Schülerinnen und Schülern bzw. ihren Eltern sowie den Beschäftigten an Schulen. Ggf. können Schulen nach ihren Möglichkeiten bei der Beschaffung unterstützen.

Zuständig: Jede Einzelperson

 Konkretisierung an der LadEAnlagen/Anmerkungen
Mund-Nasen-BedeckungenAb 24.08.2020 müssen alle Personen auf dem Schulgelände – innen und außen – eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, außer die SuS befinden sich in ihrer eigenen Kohorte. Auch auf dem Weg zum Bus oder vom Bus in die Schule besteht Maskenpflicht.Belehrung der SuS durch die Klassenlehrkräfte, diese wird im Klassenbuch vermerkt.
HinweisschilderAuf den Toiletten sind Plakate zum richtigen Händewaschen angebrachtPlakate Hausmeister hängt diese auf und kontrolliert den Aushang regelmäßig
UnterrichtAm ersten Präsenzschultag Tag der Schulöffnung für alle Grundschulkinder und am ersten Unterrichtstag nach allen Ferien sowie nach Bedarf auch täglich oder wöchentlich erfolgt eine Belehrung durch die Klassenlehrkräfte/Fachlehrkräfte über die Hygienemaßnahmen der Schule.Belehrung der SuS wird im Klassenbuch eingetragen.  
DesinfektionsspenderIn den Eingangsbereichen sind Desinfektionsspender angebracht. In den Räumen, in denen Unterricht stattfindet Präsenzangebote oder Notbetreuung stattfinden, stehen Sprühflaschen mit Händedesinfektionsmittel. Diese werden nur von der Lehrkraft angewendet.Hausmeister ist für die Befüllung verantwortlich

2. RAUMHYGIENE: KLASSENRÄUME, FACHRÄUME, VERWALTUNGSRÄUME, LEHRERZIMMER UND FLURE

Organisation und Nutzung der Klassenräume und Arbeitsplätze:

Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion muss auch im Schulbetrieb in den Verwaltungsräumen und Räumen, in denen sich das Personal aufhält, ein Abstand von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden. Deshalb sind die Arbeitsplätze der Schülerinnen und Schüler sowie der Beschäftigten des Personals an der Schule in den Klassenräumen entsprechend anzuordnen.

Um die Hygiene zu erhöhen und das Infektionsrisiko zu verringern, soll jede Lerngruppe nur in einem einzigen Raum unterrichtet werden. In diesem Raum sollen die Schülerinnen und Schüler jeweils einen eigenen, unveränderten Arbeitsplatz zugewiesen bekommen. Die nicht genutzten Räume einer Schule sind dauerhaft zu verschließen.

Die doppelte Nutzung eines Unterrichtsraumes durch eine andere Lerngruppe ist prinzipiell möglich, wenn der Raum zwischen den jeweiligen Nutzungen gründlich gereinigt wird (Tische und Handkontaktflächen). Wird beispielsweise eine Klasse in zwei Lerngruppen aufgeteilt, so können beide Lerngruppen einen Klassenraum wechselseitig nutzen.

Wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Mehrmals täglich, mindestens in jeder Pause, ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen. Eine Kipplüftung ist nicht so wirkungsvoll wie eine umfassende Stoßlüftung.

Die Lehrkräfte und weiteres pädagogische Personal aus dem Team, das mit den Kindern arbeitet, achten darauf, dass sich die Schülerinnen und Schüler nur in den für sie zugänglichen Räumen aufhalten und dabei die Verhaltens- und Hygieneregeln befolgen.

Zuständig: Schulleitungen/Lehrkräfte und weiteres pädagogische Personal

 Konkretisierung an der LadEAnlagen/ Anmerkungen
Markierung im KlassenraumSitzplätze und Tische der SuS sind mit Aufklebern markiert und vorgeschrieben. Die Namen werden von den Klassenlehrerinnen auf die Tischaufkleber geschrieben. Der Klassenraum wird mit möglichst vielen Tischen ausgestattet, sodass möglichst viele Kinder alleine am Tisch sitzen können. So kann Körperkontakt vermieden werden. Die Klassenlehrkraft erstellt einen Sitzplan und klebt diesen zur Dokumentation ins Klassenbuch. 
Abstandsmarkierungen in den Eingängen und vor den ToilettenAuf den Böden vor den Toiletten und den Gebäudeeingängen sind Abstandsmarkierungen angebracht. Hausmeister
ReinigungEs ist mit dem Reinigungspersonal und dem Schulverband eine tägliche Reinigung nach Unterrichtsende vereinbart und nach Bedarf zwischendurch bei Gruppenwechsel in einem Raum. Das Rektorat wird mittags zwischengereinigt und muss auch am Abend oder am frühen Morgen, bevor die Konrektorin dort ihre Arbeit wieder aufnimmt, gereinigt werden. Hausmeister
RaumpläneDie Raumpläne wurden so gestaltet, dass die Klassen sich gleichmäßig auf das Gebäude verteilen und eine Klasse den gesamten Vormittag des Präsenzangebots oder der Notbetreuung in einem Raum ist. 
SitzplanLK dokumentieren Sitzordnung in einem Sitzplan Ablage: in den eigenen Aufzeichnungen der LK im Klassenbuch
Öffnen der UnterrichtsräumeHausmeister öffnet ca. 15 min vor Unterrichtsbeginn die Unterrichtsräume. Die Türen der Unterrichtsräume können auch während des Unterrichts bleiben ständig geöffnet bleiben.Keile unter den Türen, falls beobachtet wird, dass dies nicht umgesetzt wird. falls erforderlich.
Ungenutzte RäumeUngenutzte Räume sind verschlossen und dürfen auch nicht von LK oder anderen Personen geöffnet werden. Wegen der Fluchtwege dürfen die Gruppenräume nicht verschlossen werden. Trotzdem dürfen diese nur im Notfall betreten und genutzt werden, wenn eine zusätzliche Lehrkraft dort mit ein oder zwei Kindern arbeitet. Dies wird von den LK kontrolliert, die bei den Schülergruppen sind. 

Reinigung an Schulen

Für die Reinigung gelten grundsätzlich die Leistungsbeschreibung für Gebäude-, Glas- und Fensterrahmenreinigung.

In der Schule steht die Reinigung von Oberflächen im Vordergrund. Eine routinemäßige Flächendesinfektion wird in Schulen auch in der jetzigen COVID-Pandemie durch das RKI nicht empfohlen. Auch hier ist die angemessene Reinigung völlig ausreichend.

Wird eine Desinfektion im Einzelfall durch das zuständige Gesundheitsamt als notwendig erachtet, so sollte diese generell als Wischdesinfektion nach Herstellerangaben, üblicherweise mit einer kalten Lösung, durchgeführt werden. Eine Sprühdesinfektion, d.h. die Benetzung der Oberfläche ohne mechanische Einwirkung, ist weniger effektiv und auch aus Arbeitsschutzgründen bedenklich, da Desinfektionsmittel eingeatmet werden können. Auch Raumbegasungen zur Desinfektion sind hier grundsätzlich nicht angezeigt. Zur Einwirkzeit bzw. Benetzungszeit sowie zu notwendigen Sicherheitsvorkehrungen sind die Herstellerinformationen und die Sicherheitsdatenblätter der Produkte zu beachten. Folgende Kontaktflächen sollen gründlich und mindestens täglich gereinigt werden:

  • Türklinken und Griffe (z.B. auch an Schubladen und Fenstern) sowie der Um-

griff der Türen,

  • Treppen- & Handläufe,
  • Lichtschalter,
  • Tischflächen,

Genutzte Unterrichtsräume sowie alle weiteren genutzten Räume werden täglich gereinigt.

Sportunterricht findet vorläufig nicht statt. Die Sporthallen werden nur dann täglich gereinigt, wenn sie wieder benutzt werden.

Sonstige personengenutzte Räume sollten ebenfalls intensiv gelüftet werden. Auch in Sekretariat, Lehrerzimmern, Aufenthalts- und Konferenzräumen, Teeküchen etc. werden – je nach Frequentierung und der sich daraus ergebenden Erfordernis – die Kontaktflächen einer intensiveren Reinigung unterzogen.

Zuständig: Reinigungskräfte / Hausmeister / Schulverband

3.        HYGIENE IM SANITÄRBEREICH

In allen Toilettenräumen müssen ausreichend Seifenspender und Einmalhandtücher bereitgestellt und regelmäßig aufgefüllt werden. Die entsprechenden Auffangbehälter für Einmalhandtücher sind vorzuhalten.

Das schulische Personal achtet darauf, dass sich jeweils nur eine Schülerin bzw. ein Schüler zeitgleich in den Sanitärräumen aufhält. Am Eingang der Toiletten muss durch gut sichtbaren Aushang darauf hingewiesen werden, dass sich in den Toilettenräumen stets nur eine einzige Schülerin oder ein einziger Schüler aufhalten darf. Die Aufsicht führenden Lehrkräfte achten darauf, dass die Schülerinnen und Schüler die Verhaltens- und Hygieneregeln insbesondere in den WC-Anlagen einhalten.

Toilettensitze, Armaturen und Waschbecken sind zweimal täglich zu reinigen. Hier ist ein besonderes Augenmerk auf Kontaktflächen (Schalter, Griffe, Wasserhähne, Spüldrücker) zu richten. Die Reinigung der Kontaktflächen sollte mehrmals täglich erfolgen.

Zuständig: Reinigungskräfte / Hausmeister / Schulverband sowie das Kollegium der Schule.

 Konkretisierung an der LadEAnlagen
ToilettenAlle SuS nutzen ausschließlich die ihrer Lerngruppe zugewiesenen Toiletten. 
Begrenzung der SuS ZahlNur jeweils eine Schülerin oder ein Schüler darf die Toilette nutzen.  
AufsichtFlure und Toilettenbereiche sind durch die LK und andere im Blick zu behalten, die mit den SuS arbeiten, (nur ein Kind zurzeit zum WC lassen!) und durch das Aufsicht führende Personal zu kontrollieren. 

4.         INFEKTIONSSCHUTZ IN DEN PAUSEN

Auch in den Pausen muss gewährleistet sein, dass Abstand gehalten wird. Dazu sollen die Schülerinnen und Schüler einer Kohorte nur in ihrer eigenen Lerngruppe in die Pause gemeinsam verbringen gehen und dort nicht mit anderen Lerngruppen Kohorten in Kontakt kommen. Um das sicherzustellen, kann die Schulleitung beispielsweise versetzte Pausenzeiten bestimmen oder die Schulhöfe und Außenflächen in getrennte Areale für unterschiedliche Lerngruppen unterteilen. Aufsichtspflichten müssen im Hinblick auf veränderte Pausensituationen und die neuen Verhaltens- und Hygieneregelungen angepasst werden.

Mindestabstand von 1,50 m halten, gilt auch im Lehrerzimmer, im Sekretariat und in der Teeküche.

Zuständig: Schulleitung/Pädagogisches Personal/Jeder für sich selbst

 Konkretisierung an der LadEAnlagen/ Anmerkungen
Individuelle Pausenzeiten sind zur Zeit nicht nötigDie Pausen müssen sind nicht an die üblichen Pausenzeiten gekoppelt sein. Sie folgen dem jeweils geltenden Sonderstundenplan, der ab 08.06.2020 dem sonst üblichen Zeitrhythmus entspricht. Draußen-Pausen sind nach der 3. und 4. Unterrichtsstunde. Der Pausengong ist nicht abgestellt.
PausenorteSuS verlassen gemeinsam mit der Lehrkraft zur vorgeschriebenen Zeit den Raum und begeben sich mit der Lehrkraft in den zugewiesenen Pausenbereich. Die Eine Lehrkraft bleibt als Aufsicht bei ihrer Schülergruppe einer Kohorte und führt sie ihre Lerngruppe am Ende der Pausenzeit zurück in den Raum. Jede Lehrkraft holt ihre Lerngruppe am Ende der Pause vom zugewiesene Pausenbereich ab und führt sie in den Unterrichtsraumoder es erfolgt auf dem Pausenplatz der Lehrerwechsel, so dass die SuS nie ohne Lehrkraft sind. Hier unterstützt die Schulassistenz.   s. Anlage 3 

5. INFEKTIONSSCHUTZ IM Unterricht Präsenzangebot ab 08.06.2020

Die Anzahl der am Präsenzangebot in einer Gruppe teilnehmenden Schülerinnen und Schüler wird in Abhängigkeit von der Größe des Klassenraums, der Klassenfrequenz und dem vorhandenen pädagogischem Personal bestimmt. Diese Entscheidungen hierzu trifft das von der Schulleitung eingerichtete Beschlussgremium bestehend aus Rektorin, Konrektorin, örtlicher Personalrätin und Gleichstellungsbeauftragte. Zur Beratung werden der Hausmeister und auch die Vorsitzende des Schulelternbeirats hinzugezogen.

Lehrkräfte achten darauf, dass Schülerinnen und Schüler keine Gegenstände (Bücher, Stifte, etc.) austauschen oder gemeinsam verwenden. Auch bei der Nutzung der schulischen Präsentationstechnik ist darauf zu achten, dass Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte möglichst nicht dieselben Gegenstände berühren.

Beim Austeilen von Lern- und Arbeitsmaterial ist durch organisatorische (z.B. Austeilen bevor die SuS den Raum betreten) und sächliche Mittel (Nutzung von Handschuhen/MNB und zentralen Ausgabeplätzen) die Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,5 Metern und die Weitergabe von Krankheitserregern so weit als möglich zu vermeiden.

Die Gruppen Klassen werden als feste und unveränderliche Stammgruppen geführt, Schülerinnen und Schüler dürfen nicht in mehreren Kohorten lernen oder zwischen mehrere Lerngruppen Kohorten wechseln.

Jede Gruppe Klasse erhält an dem entsprechenden Schultag nur einen einzigen zu nutzenden Klassenraum. Jede Schülerin und jeder Schüler bekommt einen einzigen Arbeitsplatz zugewiesen, der nur von ihr/ihm genutzt wird.

Seit Beginn des Schuljahres 2020/21 wird eine Jahrgangsstufe als eine Kohorte bezeichnet. In Vertretungssituationen ist es möglich, dass SuS innerhalb ihrer Kohorte in einer anderen Klasse ihres Jahrgangs/ihrer Kohorte unterrichtet werden. Im Klassenbuch der aufnehmenden Klasse sind die Namen dieser SuS zu dokumentieren.

Ein Raum kann auch von zwei Gruppen genutzt werden, wenn zwischen den Nutzungen eine gründliche Reinigung stattfinden kann.

Arbeiten wie Referate, Präsentationen o.Ä. werden grundsätzlich in Einzelarbeit erstellt, Partner- und Gruppenarbeiten sind nur digital möglich.

Zuständig: Schulleitung/Lehrkräfte/Hausmeister

 Konkretisierung an der LadEAnlagen/ Anmerkungen
SuS gehen nur einzeln zum…Abfalleimer, Toilette 
Feste PlätzeAuf den Tischen befinden sich Aufkleber: Smileys und rote Kreuze. LK schreiben zum Smiley die Namen der SuS, die dort sitzen. Rotes Kreuz: dieser Platz ist gesperrt Die Klassenlehrkraft weist jedem Kind seinen Platz zu.Verantwortlich: Hausmeister und Klassenlk LK
Eigene Unterrichtsmaterialien und persönliche FächerAlle Unterrichtsmaterialien befinden sich im Ranzen, die Ablagefächer im Klassenraum bleiben leer, so verhindern wir Körperkontakt beim Benutzen der Fächer.  Klassenlehrkraft und Fachlk.
Schulische LernmaterialienWerden diese (z. B. ein SU-Puzzle oder Orff-Instrumente) in einer Unterrichtsstunde genutzt und wieder eingesammelt, so dass sie auch anderen SuS zur Verfügung stehen, ist die Lehrkraft dafür verantwortlich, dass die SuS vor dem Erhalt der Materialien sich gründlich – mindestens 30 Sekunden die Hände waschen oder sie desinfizieren – und möglichst eine NMB tragen, damit keine Tröpfchen auf das Material gelangen können. Die Fachleitungen reinigen in angemessenen Zeitabständen die Materialien.Alle Lehrkräfte   Fachleitungen

6. INFEKTIONSSCHUTZ BEIM SPORTUNTERRICHT

Sportunterricht kann aus Gründen des Infektionsschutzes derzeit nicht stattfinden findet wieder statt. Er soll möglichst im Freien stattfinden. Körperkontakte müssen vermieden werden, d. h. u. a. keine Mannschaftsspiele!

Beim Umkleiden ist die Aufsicht der Lehrkräfte erforderlich.

Weitere Maßnahmen werden durch die Sportfachkonferenz erarbeitet und umgesetzt:

Hygienekonzept für die Turnhalle

Zu Beginn und direkt nach der Sportstunde desinfizieren alle Kinder und Lehrkräfte die Hände. Dazu steht ein Desinfektionsspender am Eingang der Halle.

Die Plätze in der Umkleidekabine werden markiert. Die Anzahl der Plätze in jeder Kabine ist also begrenzt.

Die Halle und die Kabinen werden durch Fenster und Fluchttüren zusätzlich permanent belüftet.

Zuständig: Fachleitung Sport und jede Sportlehrkraft

7. INFEKTIONSSCHUTZ BEIM SCHULISCHEN MITTAGESSEN UND IN DER TRINKWASSERVERSORGUNG

Allgemein zugängliche Trinkwasserspender sind bis auf Weiteres außer Betrieb zu nehmen. SuS dürfen nicht aus den Wasserhähnen trinken. Eine ausreichende Trinkwasserversorgung der Schülerinnen und Schüler ist durch Eigenversorgung sicherzustellen.

Die gemeinschaftliche Nutzung der Mensen ist zurzeit nicht möglich. wird mit Beginn des Schuljahres 2020/2021 wieder ermöglicht.

Hygieneregeln folgen durch die Leiterinnen der Eiderkinder in Brügge und Wattenbek.

Zuständig: Eltern und Leiterinnen der Eiderkinder, Pädagogisches Personal

 Konkretisierung an der LadE 
Essenslieferanten für die Eiderkinder Ablauf in der Mensa:Mittagessen ist abbestellt ist wieder möglich.   vor Betreten der Mensa desinfizieren sich alle SuS die Hände in der Mensa wird regulär Hände gewaschendie Sus sitzen nach Möglichkeit in Klassen Kohorten zusammendie Tische sind so weit auseinander, wie möglichdie Kinder sitzen so weit auseinander, wie möglichdie Tische werden einzeln zur Ausgabe geschicktdas Besteck wird von den Mitarbeiterinnen ausgeteiltbei Bedarf wird Wasser von den Mitarbeiterinnen ausgegeben Kinder, die einen Nachschlag erhalten, bekommen dafür einen sauberen Tellerdie Tische werden nach der ersten Belegung desinfiziert   Die Installation einer Plexiglasscheibe zwischen Speiseraum und Küche ist bereits im Auftrag erfolgt.     

8. INFEKTIONSSCHUTZ IM SEKRETARIAT/Konrektorat

Alle dargestellten Hygienemaßnahmen gelten selbstverständlich auch für das Sekretariat/Konrektorat. Ergänzend haben die Schulen die Möglichkeit, Plexiglasscheiben im Empfangsbereich als sog. „Spuckschutz“ installieren zu lassen.

 Konkretisierung an der LadE 
PlexiglasZwischen den beiden Schreibtischen des Sekretariats/Konrektorats ist eine Plexiglasabtrennung anzubringen. Die beiden Arbeitsplätze sind im Abstand von 1,5 m. Diese geht auch noch auf den runden Besprechungstisch im Anschluss an die Schreibtische. Bis auf Weiteres darf das Sekretariat (Doppelbüro) nur von einer einzigen Person genutzt werden. Die Konrektorin nutzt am Vormittag das Rektorat, ab ca. 14:00 Uhr arbeitet dort die Rektorin. Schilder weisen darauf hin, dass nur einzeln einzutreten ist. Bodenmarkierungen weisen auf die einzuhaltenden Abstände hin. 
HändedesinfektionBeim Betreten des Schulgebäudes sind die Hände zu desinfizieren, also vor Betreten des Sekretariats 

9.         PERSONEN MIT EINEM HÖHEREN RISIKO

Bei bestimmten Personengruppen besteht ein höheres Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf. Dieses ist wie folgt zu beachten:

Die Lehrkräfte nehmen, wenn ein ärztliches Attest vorliegt und die Betriebsärztin Frau Peinecke die Notwendigkeit der Maßnahme bestätigt hat, in dieser besonderen Situation ihre vielfältigen Aufgaben von der Notbetreuung über den Fernunterricht bis hin zum schulischen Unterricht mit großem Engagement und Verantwortungsbewusstsein im Homeoffice wahr.

Für die Notbetreuung und die ab dem 06.05.2020 sukzessiv startenden Präsenzangebote für ausgewählte Jahrgänge / Lerngruppen und dem Unterricht für alle Kinder ab 08.06.2020 an der LadE gelten zum Einsatz des pädagogischen Personals folgende Hinweise:

Grundsätzlich sind alle Lehrkräfte in den schulischen Präsenzangeboten im Unterricht einsetzbar, die dienstfähig sind. Ausgenommen für die Arbeit in den schulischen Präsenzangeboten sind folgende Gruppen:

  • Erkrankte Personen.
  • Rückkehrer aus dem Ausland für 14 Tage nach Einreise in die Bundesrepublik.
  • Personen in häuslicher Isolation. 1
  • Beschäftigte, die einer der folgenden genannten Risikogruppe angehören, können auf eigenen Wunsch auf der Grundlage eines ärztlichen Attests oder einer plausiblen Erklärung gegenüber der Schulleitung und der Bestätigung durch die Betriebsärztin im „Homeoffice“ bleiben. Es wird den Beschäftigten empfohlen, hierzu Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu halten. Zu den Risikogruppen gehören Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit folgenden Vorerkrankungen:
    • Erkrankungen des Herzens (z.B. koronare Herzerkrankung, Herzklappenfehler, Bluthochdruck)
    • Erkrankungen oder chronische Erkrankungen der Lunge (z. B. COPD), der Leber, der Niere 
    • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Krebserkrankungen
    • Geschwächtes Immunsystem (entsprechende Erkrankung oder Medikamenteneinnahme)
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über 60 Jahre

1 Siehe dazu die Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts: „In Quarantäne muss, wer ein hohes Risiko hat, sich angesteckt zu haben. Dies ist der Fall, 

  • wenn man innerhalb der letzten 14 Tage engen Kontakt zu einem laborbestätigten COVID-19 Patienten hatte. Ein enger Kontakt bedeutet, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat, bzw. angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend gewesen ist
  • immer, wenn das Gesundheitsamt dies anordnet.“

(https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/faqs-coronaviruscovid-19.html) 

Diese Gruppen werden stattdessen im Fernunterricht sowie in Organisations-, Verwaltungs- und weiteren pädagogischen Tätigkeiten in der Schule ohne dauerhaften direkten Schülerinnen- und Schülerkontakt eingesetzt.

Schülerinnen und Schüler mit höherem Risiko

Kinder und Jugendliche mit einschlägigen Vorerkrankungen müssen nicht in die Schule. Die Eltern stellen einen Antrag für den Distanzunterricht und legen gleichzeitig eine ärztliche Bescheinigung vor. Die Schulleitung entscheidet in Absprache mit den Lehrkräften, die das Kind unterrichten, über weitere Maßnahmen.

Schülerinnen und Schüler werden auf Antrag auch dann von der Teilnahme an Präsenzangeboten am Unterricht befreit, wenn sie gesund sind, aber in häuslicher Gemeinschaft mit Personen leben, die im Fall einer Infektion besonders gefährdet wären. Dies ist etwa dann der Fall, wenn Vater oder Mutter nach einer Organtransplantation Immunsuppressiva einnehmen müssen. Schülerinnen und Schüler, die unter einer oder mehreren Vorerkrankungen leiden, die im Kontext mit einer Corona-Infektion als besonderes Risiko eingeschätzt werden (s.o.), können zunächst bis zum Ende des Schuljahres 2019/20 zuhause bleiben und am Fernunterricht teilnehmen. Gleiches gilt, wenn im Haushalt Personen (Eltern, Geschwisterkinder) mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Corona-Infektion leben. Das Vorliegen der Vorerkrankung bzw. besonderen Gefährdung ist glaubhaft zu machen. Dies kann z. B. durch Vorlage eines Schwerbehinderten- oder Transplantationsausweises oder durch eine glaubhafte schriftliche Erklärung durch die Eltern zum Grund der Gefährdung geschehen.

Zuständig: Schulleitung/Erziehungsberechtigte/Lehrkräfte

 

10.      WEGEFÜHRUNG

Es ist darauf zu achten, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig über die Flure und Wege zu den Klassenzimmern und auf die Schulhöfe gelangen. Die LadE hat daher ein den spezifischen räumlichen Gegebenheiten angepasstes Konzept zur Wegeführung entwickelt. Für räumliche Trennungen erfolgt dies z.B. durch Abstandsmarkierungen auf dem Boden, durch Pfeile auf dem Boden oder durch Einbahnschilder an den Wänden.

Im unmittelbaren Umkreis der Warteplätze für den Schülerverkehr sorgen Aufsichtsmaßnahmen dafür, dass Abstands- und Hygieneregeln auch dort eingehalten werden.

Zuständig: Schulleitung/Lehrkräfte, pädagogisches Personal, Hausmeister

 Konkretisierung an der LadEAnlagen
Zeitlich versetzte Begehung der GebäudeDie Gruppen gehen nacheinander zu unterschiedlichen Zeiten ins Gebäude, in die Pause.  
Öffnen mehrerer Gebäude Ein-/Ausgänge     Im Altbau: ist „Einbahnstraße“   In Brügge:  In den Pausen werden im Neubau die Ein-/Ausgänge Richtung Sportplatz genutzt.   Klasse 2b geht vorne rein und raus/Klasse 2a geht hinten an der Sporthalle rein und raus!     In Brügge ist im EG ab der Kl. 4c in Richtung PC-Raum eine Einbahnstraße. Ausgang ist die Nottür. 
Abstandsmarkierungen in den Eingängen und vor den ToilettenAuf den Böden vor den Toiletten und den Gebäudeeingängen sind Abstandsmarkierungen angebracht. Hausmeister
HinweisschilderSchilder weisen auf Einbahnstraßenregelungen hin. Des Weiteren gibt es bei Bedarf Stoppschilder, die den allgemeinen Durchgang unterbinden. Hausmeister

11. KONFERENZEN UND VERSAMMLUNGEN

Präsenz-Konferenzen werden müssen auf das unbedingt notwendige Mindestmaß begrenzt werden. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten. Video- oder Telefonkonferenzen sind zu bevorzugen, wenn technisch möglich!

Es gelten die hierzu erteilten Anweisungen und Hinweise des Ministeriums/des Schulamts.

Alle schulischen Veranstaltungen für das Schuljahr 2019/20 sind abzusagen.

Zuständig: Schulleitung und Lehrkräfte

 Konkretisierung an der LadEAnlagen/Anmerkungen
Arbeitstreffen/ Dienstversammlungen Lehrerkonferenzen und ElternversammlungenDie LK und weiteres pädagogische Personal tauschen sich im Bedarfsfall telefonisch, per Mail oder mit dem vorgeschriebenen Abstand von 1,5 m aus. Dienstversammlungen und Lehrerkonferenzen und Elternversammlungen finden nach Abstandsregelung 1,5 m in der Turnhalle statt.     
ZeugniskonferenzenZeugniskonferenzen: befinden sich in der Planung. Die Ausgestaltung richtet sich nach den zur Zeit in Ausarbeitung befindlichen Maßgaben des Ministeriums. Die Zeugniskonferenzen werden in verschiedenen Räumen abgehalten. 
ElternversammlungenElternversammlungen können in der Turnhalle Wattenbek oder Turnhalle Brügge stattfinden. Der Hausmeister ist mindestens zwei Wochen vorher über den Termin und die Anzahl der Teilnehmer zu informieren. Stühle werden im Abstand von 1,5 m aufgestellt. Bevor die Turnhalle danach von anderen genutzt wird, muss sie gereinigt werden. 

12. AKUTER CORONAFALL UND MELDEPFLICHT

Sollten während der Unterrichtszeiten in der Schule bei Schülerinnen und Schülern oder Beschäftigen der Schule einschlägige Corona-Symptome auftreten (siehe zur Beschreibung unter Ziffer 1.), so sind Schülerinnen und Schüler ggf. bis zur Abholung durch die Eltern in einen gesonderten Raum zu führen. Beschäftigte werden gebeten, das Schulgelände zu verlassen.

Aufgrund der Coronavirus-Meldepflichtverordnung i. V. m. § 8 und § 36 des Infektionsschutzgesetzes ist sowohl der Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von COVID-19 Fällen in Schulen dem zuständigen bezirklichen Gesundheitsamt sowie dem Coronareaktionsteam des Ministeriums mit ausgefülltem Fallbogen und dem Bildungsministerium Schulamt zu melden. Zu beachten ist der vierstufige Corona-Reaktionsplan Schule SH vom 07.08.2020. Nach Bestätigung einer Corona-Erkrankung sind die entsprechenden Schritte in Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt einzuleiten.

Zuständig: Schulleitung

ANLAGEN:

Neue Anlage folgt

Anlage 1

Handreichung zum Infektionsschutz im Schulbetrieb

Anlage 2:

Hinweise für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte – s. S. 4 im Elternbrief oder Homepage „Aktuelles“

Anlage 3

Aufsichten ab dem 01.05.2020 10.08.2020 folgen

 

ANLAGE 3

Aufsichten ab dem 01.05.2020

Die Aufsichten stellen durch ihre Präsenz sicher, dass alle SuS unsere Hygieneregeln einhalten. Dazu sprechen sie bei Bedarf die SuS an und weisen sie auf mögliche Konsequenzen bei Fehlverhalten hin. Dazu müssen die Lehrkräfte sich innerhalb ihres Aufsichtsbereiches aktiv bewegen.

Jede Lehrkraft beaufsichtigt ihre Gruppe Klasse laut Einsatzplan bis die Ablösung durch die nächste Lehrkraft erfolgt.

Es gibt während der Zeit der Betreuung der Notgruppen und Präsenzangebote eine ständige Aufsichtsperson auf dem Schulhof. In Brügge ist diese auch für den Bereich des Flurs im Erdgeschoss zuständig.

Ab 08.06.2020 erfolgt zwischen 1a und 1b im Altbau in Wattenbek eine Kommunikation, wenn ein Kind während des Aufenthalts im Klassenraum zur Außentoilette auf dem Schulhof geht. Es muss sichergestellt sein, dass auch jeweils in der anderen Klasse bekannt ist, dass ein Kind zur Toilette auf dem Hof geht. Dies erfolgt, indem das Kind am anderen Klassenraum vorbeigeht und der Lehrkraft ein Signal beim Verlassen des Altbaus gibt und auch seine Rückkehr mitteilt. Es dürfen auch nicht zwei Kinder verschiedenen Geschlechts gleichzeitig rausgehen, da keine ständige Aufsicht auf dem Hof ist.

Aufsichten achten alle insbesondere auf folgende Hygieneregeln:

  • SuS halten die Mindestabstände ein:  in den Gängen, insbesondere vor den WCs, auf den Treppen etc…
  • SuS, die eine Pause machen, verlassen mit der Lehrkraft den Raum und begeben sich über das ihnen zugewiesene Treppenhaus und den entsprechenden Eingang in ihren Pausenbereich.
  • Keine Gruppenbildung
  • Sie achten darauf, dass Gänge, Treppen nicht als Sitzplätze dienen und als Verkehrswege frei bleiben.
  • SuS benutzen nur den ihnen zugewiesenen Toilettenraum und halten sich an die dort geltenden Regeln.
  • Die Türen der genutzten Räume stehen offen.