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Mini-Phänomenta

Als Schule möchten wir einen zusätzlichen Beitrag zur naturwissenschaftlichen Bildung der Grundschüler leisten. Natürlich geschieht das vorrangig im Unterricht, insbesondere im Heimat- und Sachkundeunterricht. Aber Herr Marquardt als Fan der Phänomenta hatte die Idee, diese in Miniversion an die Schule zu holen. Das bedeutete, selbst Werkzeug in die Hand zu nehmen und zu basteln. Damit alles termingemäß zum Schuljahr 2005 fertig wurde, suchte er sich Helfer unter den Eltern. Dem Aufruf in der Schulinfo folgten viele Interessierte, so dass die Mini-Phänomenta Anfang September 2005 eröffnet werden konnte.

20 Experimente

Zunächst standen den Schülern 10 physikalische Experimente in den Pausen zum Spielen und Ausprobieren zur Verfügung. Weitere 10 wurden im Winterhalbjahr gebaut. Die strapazierfähigen Bausätze sind von der Universität Flensburg zusammen mit dem Verband der Deutschen Metallarbeiter entwickelt und getestet worden.

Ziel ist es, das Interesse an den Naturwissenschaften zu wecken bzw. zu stärken. Die Geräte haben einen starken Aufforderungscharakter. Die Schüler müssen selbst herausfinden, was hinter aufwärts rollenden Kugeln oder anderen physikalischen Phänomenen steckt. So gibt es bewusst keine Anleitungen wie der Würfelroller, die Kugelrallye, die Galileibahn in Gang gesetzt werden oder der Blick in die Unendlichkeit oder das Kinorad funktionieren. Sie erhalten auf die dabei entstehenden Fragen keine fachwissenschaftlichen Antworten, sondern werden aufgefordert mit ihren Mitschülern zu diskutieren und einen eigenen Lösungsansatz zu entwickeln.

Auf den Bildern sind drei verschiedene Kugelbahnen zu sehen.